Autorinnen und Autoren

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Hans Gebert

Hans Gebert ist so alt wie die Bundesrepublik Deutschland. Und kann auf eine mindestens ebenso bewegte Geschichte zurückblicken. Geboren in Gelsenkirchen-Ückendorf, hat er als Straßenbahnfahrer und Installateur gearbeitet, war Studienrat für Geschichte und Germanistik, hat erfolgreich einen Weinhandel geführt – und sich vor allem als Lebenskünstler im Ruhrgebiet einen Namen gemacht. Seine wortwitzigen Kurzgeschichten sind unter Sammlern heiß begehrt. Mit seinem Krimidebüt erreicht er nun auch ein größeres Publikum.

Hans Gebert: Zufälle. Ein Krimi, der nicht nur in Gelsenkirchen spielt. Bochum: Ruhrliteratur 2016, 216 S., 12,99€, ISBN: 978-3-946420-10-1

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Britta Heinemeyer

Britta Heinemeyer: Sommerdunkel. Roman, erscheint 2017 bei Ruhrliteratur

 

Kathy Kahner

Die dezent extravagante Autorin Kathy Kahner wuchs mit ihren zwei älteren Brüdern in Arnsberg auf, wo sie sich bereits als kleines nerviges Etwas kreativ austobte und dabei Unmengen an Papier verwurstete. Neben dem Malen entdeckte sie trotz der im Grundschulalter diagnostizierten Legasthenie die Liebe zum Schreiben und verfasste erste Gedichte sowie Songtexte. Ihr erstes abgeschlossenes Buch hatte sie Alter von 16 Lenzen in Zusammenarbeit mit ihrer Brieffreundin fabriziert. Nun, da sich Kunst oft als brotlos herausstellte, wagte sich Kathy Kahner an das Abendteuer des Studiums und zog aus, um an der Ruhr-Universität Bochum das Fürchten – äh – das Sozialwissenschaftlern zu lernen. Inzwischen ist sie „Mistress“ dieser Zunft und glückliche Wahl-Bochumerin. Neben dem bekanntermaßen glamourösen Leben einer Akademikerin bleibt sie aber Stift und Papier zum Zeichnen und Schreiben treu. Die dabei entstehenden Ergüsse sind zumeist mit zwinkerndem Auge zu konsumieren, da sie sich des Öfteren im Grenzbereich der Skurrilität und des schrägen Humors bewegen. In diesem Sinne gilt auch hier: Wer’s zu ernst nimmt, ist selber schuld.
Angefixt? Neugierig? Oder einfach nur entsetzt? Mehr zu Kathy Kahner und ihren seltsamen Erzeugnissen findet sich auf kahnerium.blogspot.de

Kathy Kahner: Klapsocalypse. Bochum: Ruhrliteratur 2016, 160 S., 9,99€, ISBN: 978-3-946420-15-6

Die Autorin ist außerdem vertreten in Keller, Schlüssel und Weihnachten im Pott.

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Karsten Klein-Ihrler

Der Bochumer Autor Karsten Klein-Ihrler, Jahrgang 1966, ist verheiratet, hat einen Sohn und einen Hund. Nach dem Studium war er u. a. beim Lokalradio in Bochum als freier Mitarbeiter und beim Grillo Theater in Essen tätig. Seit 20 Jahren ist er bei einem großen Logistikunternehmen beschäftigt. Doch seine große Leidenschaft gehört der Literatur. So schreibt er vor allem Romane und Kurzgeschichten, von denen einige bereits veröffentlicht wurden.

Karsten Klein-Ihrler: Die Philosophie des Möglichen. Bochum: Ruhrliteratur 2017, 344 S., 19,95€, ISBN: 978-3-946420-13-2

Karsten Klein-Ihrler: Morgen bin ich auch noch da. Roman. Bochum: Ruhrliteratur 2016, 344 S., 19,95€, ISBN: 978-3-946420-14-9

Der Autor ist außerdem vertreten in Fenster, Rahmen.

 

Caroline Königs

Caroline Königs studiert an der Ruhr-Universität Bochum Literatur- und Theaterwissenschaft und auch in ihrer Freizeit kann sie von Büchern und Bühnen nicht genug bekommen. Ihr erstes Theaterstück thematisiert homoerotische Overheadprojektoren, die die Weltherrschaft erlangen wollen. Neben absurden Stücken und Romanen schreibt sie gefühlvolle Kurzprosa. Seit 2012 ist sie Mitglied der Literaturinitiative „Treibgut – Literatur von der Ruhr“ und seit 2015 veröffentlicht sie bei Ruhrliteratur.

Caroline Königs: Die verlorene Räson. Roman. Bochum: Ruhrliteratur 2016, 140 S., 9,99€, ISBN: 978-3-946420-06-4

Die Autorin ist außerdem vertreten in Fenster, Rahmen, Keller, Schlüssel und Struktur, Tapete.

 

Kristina Lichte

Kristina Lichte: Sternenfaust. Roman, erscheint 2017 bei Ruhrliteratur

Die Autorin ist außerdem vertreten in Fenster, Rahmen, Keller, Schlüssel und Weihnachten im Pott.

 

Rüdiger Schulte

Als die Bundesrepublik gegründet wurde, besuchte Rüdiger Schulte bereits eine Volksschule seiner Heimatstadt Gelsenkirchen. Die Jugendzeit und der Blick aus dem Kinderzimmer auf Zechen und die Glückauf-Kampfbahn des FC Schalke 04 haben bei ihm das Gen Ruhrpott fest verankert. Nach dem Studium wurde es dann wesentlich internationaler. Für eine große Firma aus dem Ruhrgebiet reiste er durch die Welt und verkaufte deren Kunststoffe, meistens mit Erfolg.
Seit seiner Pensionierung ist er in der äußerst komfortablen Situation überwiegend das zu machen, was ihm Spaß bereitet. Das sind bei schönem Wetter Europas Golfplätze, bei miesem Wetter ist das sein Textverarbeitungsprogramm. Er ist in etlichen Anthologien mit seinen Beiträgen, mit meist leicht ironischem Inhalt bis zum schwarzen Humor vertreten. Da man auf drei Beinen besser steht, agiert er häufig bei der Produktion von Werbe-, Lehr- und Imagefilmen vor der Kamera.
Mit seiner Frau zusammen findet man ihn in den Kneipen, Restaurants und sonstigen Attraktivitäten der Region. Das dabei hart erarbeitete Know-how gibt er gerne weiter, so wie in dieser Krimi-Freizeitführer-Kombination.

Rüdiger Schulte: Tod am Dom – Ein Fall für Tomas Scheibner. Krimineller Freizeitführer. Bochum: Ruhrliteratur 2017, 128 S., 9,99€, ISBN: 978-3-946420-21-7.

 

Bianca Stücker

Bianca Stücker ist bereits seit langer Zeit auf der Welt und hat entsprechend viel erlebt. Da sie keine Hobbys hat, nutzt sie jede Minute für die Ausübung ihrer verschiedenen Berufe. Sie ist freie Autorin, Musikerin und Tänzerin, hat Musikwissenschaft, Kunstgeschichte und Geschichte studiert, ein Kirchenmusikexamen abgelegt und 2012 ihre Promotion an der Folkwang Universität der Künste in Essen abgeschlossen.
Als Songschreiberin, Sängerin und Instrumentalistin hat sie zahlreiche CDs mit dem Underground-Music-and-Bellydance-Projekt The Violet Tribe, der Steampunk-Formation Violet, dem Ensemble Violetta und ihrem Electro-Solo-Projekt VaNi herausgebracht.
2007 wurde ihr Debütroman »Schaulaufen für Anfänger« als Fischer Taschenbuch veröffentlicht, im Herbst 2012 ist ihr zweiter Roman »The Spooky Verona Freak Show« im Unsichtbar Verlag erschienen. Nebenbei schreibt sie die satirisch-kritische Kolumne »Ansichten einer Anachronistin«. Ein Best Of daraus ist seit September 2015 unter dem Titel »Zu viel Lob ist auch nicht gut!« im Handel erhältlich.
Seit 2011 tätowiert sie und betreibt zudem das Studio 52 für Musik | Tanz | Literatur.

Bianca Stücker: Die Tagebücher des Violet Tribe. Bochum: Ruhrliteratur 2015, 148 S., 9,99€, ISBN: 978-3-946420-02-6

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Chris Tewes

Das Licht der Welt erblickte Chris Tewes in Herne, wo sie auf den Hinterhöfen des Viertels eine ausgelassene Kindheit verbrachte. In Recklinghausen beschritt sie später ihren aufregenden Weg ins Erwachsenenleben, das mit einer Buchhändlerlehre ein erster Hinweis auf ihren Weg zur Autorin hätte sein können. Doch es kam anders. Nach einer längeren Erziehungspause folgte eine weitere Ausbildung – die zur Heilerzieherin. Einige spannende Jahre in der OGS einer Förderschule gingen ihrem Wunsch, wieder zur Literatur zurückzukehren, erst voraus. Dann aber hatte es sie gepackt – ein lange verdrängter Wunsch ließ sich plötzlich nicht mehr ignorieren. Sie wollte schreiben! Welten erschaffen … Schicksale lenken …

Heute lebt sie mit ihrem Mann in einer beschaulichen Kleinstadt an der Ruhr und frönt nun schon seit mehreren Jahren ihrem geliebten Hobby.

Chris Tewes: Schattenpark. Roman. Bochum: Ruhrliteratur 2017, 220 S., 12,99€, ISBN: 978-3-946420-17-0

Die Autorin ist außerdem vertreten in Keller, Schlüssel.

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Nicholas Wieling

Nicholas Wieling wurde im Jahr des Mauerfalls in der Stadt geboren, die es eigentlich nicht gibt. Seit 2009 studiert er Germanistik und Philosophie in der Stadt, in der es entweder regnet oder die Glocken läuten. Wenn ihn jemand fragt: „Was schreibst du da eigentlich für Geschichten?“
Dann lautet seine Antwort: „Ich denke die Wirklichkeit um die Ecke und erzähle dann davon.“
Heraus kommen dann meistens Geschichten, die Fragen darüber stellen, wie wir als Menschen eigentlich miteinander zu tun haben wollen. Ob wir unsere Wohnzimmer mit intelligenter Tapete auskleiden wollen, ob wir unsere Partner über Tauschbörsen verleihen möchten oder ob man sich für Gefühle im Keller einschließen muss. Das mag man als Tagträumerei abtun, weil es nicht die Wirklichkeit ist, wie wir sie kennen und leben. Aber wer hätte vor zwanzig, dreißig Jahren gedacht, dass wir unsere Freundschaften über das zärtliche Streicheln von Displays pflegen können – und vielleicht auch wollen?
Nicholas veröffentlicht im Juni 2016 seinen ersten Roman „Beziehungskisten – Eine Geschichte in vielen und viele Geschichten in einer“ natürlich bei Ruhrliteratur. In den DueStorie-Anthologien „Struktur, Tapete“ und „Keller, Schlüssel“ ist er ebenfalls mit lesenswerten Texten vertreten.

Nicholas Wieling: Beziehungskisten – Eine Geschichte in vielen und viele Geschichten in einer. Roman. Bochum: Ruhrliteratur 2016, 360 S., 19,95€, ISBN: 978-3-946420-12-5

Der Autor ist außerdem vertreten in Fenster, Rahmen, Keller, Schlüssel und Struktur, Tapete.

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